Scale up 5kg  2
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Gold aus Müll

Eingereicht für Böblingen

Standort Tübingen
Gründungsjahr 2016

Gold aus Müll

Läßt sich mit Abfall Geld verdienen? Ja, denn Restmüll aus Haushalten und Industrien wird weltweit verbrannt. Nach dem Verbrennen bleibt Schlacke übrig. Wir haben eine Methode entwickelt, um wertvolle Metalle aus der Schlacke zu extrahieren: Gold, Silber, Kupfer und Seltene Erden stellen die größten Werte dar. Das Verfahren nennt sich industrielles Bioleaching und nützt Bakterien und Säure zur Lösung und Wiedergewinnung der Metalle. Der verbleibende Reststoff kann dann in der Zement- oder Betonindustrie als Zuschlagsstoff eingesetzt werden. Wir verdienen an der Bereitstellung des Verfahrens, der Herstellung der bakteriellen Lösung und an der Lieferung von Spezialmaschinen zur Verarbeitung. Im Moment arbeiten wir mit einem großen Müllheizkraftwerk und einer Universität an der industriellen Skalierung des Verfahrens.

Team

Dr. Thomas Helle: 30 Jahre Unternehmensberatung: Leitung und Shareholder. Selbständig mit Novis seit 2012; neues Unternehmen für Müll zu Gold geplant für 2016 Benjamin Gann, Chemieexperte und Leiter des Projekts Gold aus Müll.

Idee

Gold aus Müll Die Verwertung von Schlacke aus der Müllverbrennung ist für die Müllheizkraftwerke ein ernsthaftes Problem. Die Restschlacke enthält hohe Metallanteile und kann deswegen im Straßenbau oder in der Zementindustrie nicht eingesetzt werden. Stattdessen muss die Schlacke teuer deponiert werden. Wir schaffen eine Lösung für dieses Problem. Wir bieten eine Lösung an, wie die Metalle (Gold, Silber, Kupfer, Aluminium und Seltene Erden) aus der Schlacke wiedergewonnen und verkauft werden können. Die verbleibende Schlacke kann nach der Metallauslösung in der Zement- oder Betonindustrie eingesetzt werden. Wir liefern den Müllheizkraftwerken das Verfahren (Lizenzeinnahmen), die notwendige Bakterienlösung (dauerhafte Verkäufe) und notwendige Spezialmaschinen für die Verarbeitung der Schlacke (Einnahmen aus Anlagenverkauf).