Agrophoto
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Urban-Agro-Garden-Arts

Eingereicht für Freiburg

Standort Freiburg
Gründungsjahr 2015

Urban-Agro-Garden-Arts

Urban-Agro-Garden-Arts wird der Name einer Firma, welche auf Photovoltaik spezialisiert ist und auf dem Garten- und Landschaftsanlagenmarkt aktiv ist. Diese integriert Photovoltaikanlagen kreativ, ansprechend und stadtnah in die urbane Umwelt in Form eines sogenannten Agrophotovoltaiksystems, - dabei werden Solarmodule mit einer zu Norm abweichenden Südwestausausrichtung[¹Fraunhofer ISE] und größeren Abständen installiert, um damit eine weitere Agrar-/Gartennutzung unter den Solarmodulen zu ermöglichen. Diese neue Art der Energieproduktion schafft nicht nur neue Ortschaften zur (endlich) lokalen Nahrungsmittelproduktion, sondern schafft vor allem Orte der Begegnung. Es soll ein Kollektiv von BÜRGERN geschaffen werden, welches die zusätzlich geschaffene Fläche unter der Photovoltaikanlage gemeinsam nutzt bzw. an Gartensuchende verpachtet. Kreativität, Qualität und intergenerationelle Bodenverbesserung stehen dabei im Vordergrund. *Bild links:Fraunhofer ISE ; Bild rechts: M. Guggenmos [¹Fraunhofer ISE; "Agrophotovoltaik – Landwirtschaft unter Photovoltaikanlagen"]

Team

Clemens, Clemente Wulf (Umweltaturwissenschafter und Initiator); Christofer Darius Bachmann(Forstwissenschaftler und Codesigner)

Idee

Umgestaltung von bestehenden Photovoltaikanlagen und Neuerrichtung von stadtnahen Agrophotovoltaiksystemen mit Synergieeffekt [ Stromproduktion mit gleichzeitiger Nahrungsmittelproduktion auf der partiell abgeschatteten Fläche mit geeigneten schattenliebenden und schattentoleranten Pflanzen ] → Positiver Effekt hinsichtlich der Bodenverbesserung: Durch unkommerziele Bewirtschaftung der Agrar/Gartenfläche wird ein Boden geschaffen welcher ohne Düngemittel nachhaltig bewirtschaftet werden kann. → Positiver Effekt in sozialer Hinsicht: Investieren sollen vornehmlich Bürger, welches über eine Investmentobergrenze von etwa max.5 000,00 € erreicht wird. Der Investor muss nicht zwingend aus der selben Stadt kommen, sondern kann seine anteilige Agrar/Gartenfläche verpachten aber kann diese auch an soziale Organisationen sowie sozial beminderten wie Arbeitslose, Flüchtlinge ect. zur Verfügung stellen. → Positiver Effekt hinsichtlicher einer gesicherten Nahrungsmittelproduktion: „Klimaeffekt“: Verminderung zukunftiger Hitzeperioden durch Abschattung und der resultierend verminderten Wasserverdunstung + Schutz vor zunehmenden Unwetterereignissen wie Hagel → Positver Effekt in wirtschaftlicher Hinsicht: „Doppelnutzeneffekt“: Verkürzung der Amotisierungsphase* der PV-Anlage durch den “Synergieeffekt“ {Energieproduktion + Nahrungsproduktion}; *Amotisierungsphase=Zeitpunkt ab dem sich ein produzierendes Investment rentiert(Hier: PV-Anlage) [Hierbei muss der Effizientsverlust durch die erwähnte Südwestausrichtung genannt werden, welcher sich mit rund 5% Verlust [¹Fraunhofer ISE] in der „Energieausbeute“ beläuft. Dies kann durch Pachteinnahmen bzw. durch die Nahrungsproduktion kompensiert werden.] [¹Fraunhofer ISE; "Agrophotovoltaik – Landwirtschaft unter Photovoltaikanlagen"]