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vasQlab

Eingereicht für Karlsruhe

Standort Karlsruhe
Gründungsjahr 2015

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Unsere Geschäftsidee basiert auf der Herstellung verschiedener menschlicher Organe auf einem miniaturisierten „Body on a Chip“-System basierend auf einem künstlichen Blutgefäßsystem und 3D-Drucken von miniaturisierten menschlichen Organen

Team

Biologie triff auf Ingenieurswissenschaften – ein Erfolgskonzept der zukünftigen Medizinforschung. Unser Team besteht aus PD Dr. Ute Schepers (geb. 1966) (Chemische Biologin, F&E, Business Planung) vom Institut für Toxikologie und Genetik am KIT und Ass. Prof. Dr. Stefan Giselbrecht (Ingenieurswissenschaften, F&E, Patente)vom MERLN Maastricht. Wir werden unterstützt durch verschiedene Kompetenzen aus verschiedenen Fachbereichen: MSc. Darja Ivannikov (geb. 1988) (Biologie: Geweberekonstruktion, Mikrofluidik, Toxikologie, Qualitätssicherung) MSc. Bianka Grosshäuser (geb. 1988) (Biologie/ Ingenieurswissenschaften: Sensorik, cand MBA; Businesskonzepte), MSc. Vanessa Kappings (geb 1990) (Chemische Biologie: F&E, Tumormodelle), MSc. Eva Zittel geb 1989 (Chemische Biologie: 3D Druck, Toxikologie), Dr.Pavel Nikolov (Medizin: Stammzellen, F&E),Christoph Grün (geb.1990) (Chemische Biologie/ Ingenieurswissenschaften: Produktion und Qualitätssicherung).

Idee

Weltweit fehlen heute gute Medikamente, um nicht nur Infektionskrankheiten wie zum Beispiel Ebola oder AIDS sondern auch alters- und umweltbedingte Erkrankungen wie. z.B. Alzheimer, Parkinson und Krebs sowie Herzkreislauferkrankungen zu behandeln und zu heilen. Auch wenn es immer einfacher geworden ist, neue Wirkstoffe herzustellen, sind die anschließenden klinischen Studien oft sehr langwierig und verschlingen nicht selten mehr als 20 Millionen Euro, was die Anwendung neuer Medikamente oft um Jahre verzögern kann. Daneben stiegen allein in den letzten 10 Jahren die Zahlen der Versuchstiere allein in Deutschland von 1,8 Mio. um 1 Mio. auf 2,8 Mio., während die Zulassung neuer Medikamente durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nicht signifikant gestiegen ist, da Versuchstiere wie Mäuse und Ratten häufig anders auf Wirkstoffe reagieren als Menschen. Auch wird immer klarer, dass viele Menschen sehr unterschiedliche Nebenwirkungen auf Medikamente zeigen, wodurch die Zulassung von Wirkstoffen oft ausgesetzt wird. Unsere Geschäftsidee basiert daher auf der Herstellung verschiedener menschlicher Organe auf einem miniaturisierten „Body on a Chip“-System. Dreidimensionale Organe wie z.B. Leber, Darm, Hirn und Haut oder Lunge werden mit Hilfe von 3D-Laserdruckern auf ein künstliches Blutgefäßsystem gedruckt und naturgetreu in miniaturisierter Form nachgebildet. Potentielle Medikamente und Wirkstoffe können dann direkt mit hoher Reproduzierbarkeit an verschiedenen menschlichen Geweben getestet werden. Dadurch können oft unethische und kostspielige Tierversuche in der Pharmaindustrie, der kosmetischen Industrie und der Grundlagenforschung eingespart werden. Neben dem Einsatz in der Medikamentenentwicklung ist das „Body on a Chip“ Einwegsystem als Testsystem in der personalisierten Medizin ein zukünftiges Produkt von VasQlab.